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Einpflegen der Inhalte in TYPO3

Für die Gestaltung der Inhalte existieren in TYPO3 bereits in der Standardinstallation umfangreiche Möglichkeiten. Aus verschiedenen Seiteninhaltstypen kann gewählt werden. Dazu gehören bspw. reine Textfelder, Texte mit einer frei wählbaren Anzahl von Bildern (samt Positionierung), Formulare, Tabellen, Auflistungen oder multimediale Inhalte . Durch die Extension „CSS styled Content“, welche die Inhaltselemente mit CSS-Formatierung verknüpft, wird dem Administrator die Möglichkeit gegeben alle Module nach eigenen Ansprüchen übergreifend und konsistent zu gestalten.

Das Einfügen neuer Inhaltstypen ist leicht und schnell erledigt. Ein spezielles TYPO3-Modul steht dafür zur Verfügung, welches wie ein Assistent funktioniert und von dem bearbeiten-den Redakteur alle notwendigen Daten abfragt. Es können beliebig viele, unterschiedliche Module für eine Seite festgelegt werden. Die Reihenfolge der Inhaltsobjekte kann auch im Nachhinein verändert und verschoben werden.

Jedes Seitenelement kann mit einer Überschrift versehen werden, die den im Style Sheet definiertem Aussehen entspricht. Nach diesem Prinzip funktioniert die gesamte Textformatierung in TYPO3. Des Weiteren stehen für den Inhaltstyp allgemeine Optionen zur Verfügung, die es z.B. ermöglichen das Element zu verstecken, einen Veröffentlichungstermin oder –zeitraum festzulegen und die Seite nur ausgewählten Benutzern bzw. Benutzergruppen zugänglich zu machen . Besonders komfortabel ist das Editieren von Texten unter Verwendung des Internet Explorers, da TYPO3 für diesen Browser standardmäßig einen „Rich Text Editor“ (kurz RTE) anbietet. Mit Hilfe dieses Editors kann der Redakteur in Anlehnung an die Bedienungsweisen einer Textverarbeitung wie z.B. „Word“ den Content erstellen, gliedern und formatieren. Durch diese praktische Funktionalität sind keine Vorkenntnisse von HTML o.ä. notwendig, um die Seiten zu warten.

Für das Einpflegen von Inhalten können in TYPO3 verschiedene Rollen vergeben werden. Für Mitarbeiter mit unterschiedlichen Kompetenzbereichen können Benutzer mit dementsprechend konfigurierten Zugriffs- und Schreibrechten eingerichtet werden, so dass ein Mitarbeiter ausschließlich in seinem Bereich tätig sein kann. Die übrigen Seitenteile sowie administrativen Funktionen werden für ihn dann komplett ausgeblendet. Die ihm zugeordneten Bereiche sind frei skalierbar. Ebenfalls können Restriktionen festgelegt werden, was das Anlegen und Weiterverarbeiten von neuen oder bestehenden Seiten belangt. Ein Benutzer kann dann bspw. eine Seite zwar verändern, jedoch nicht löschen oder neue hinzufügen. Dadurch ist optimal gewährleistet, dass der zukünftige Redakteur nicht überfordert, sondern ein auf ihn speziell abgestimmtes und passendes Angebot zusammengestellt wird. Des Weiteren ist eine intuitive Bearbeitung der Inhalte durch das sogenannte „Frontend-Editing“ möglich. Dieser Begriff beschreibt die Funktionalität, dass ein Redakteur direkt in dem Internetauftritt Änderungen an den Inhalten vornehmen kann ohne über das Backend zu agieren. Veränderbare Bereiche werden durch ein nebenste-hendes Stift-Symbol angezeigt. Durch die Auswahl dieser Edit-Funktion wird in den Bearbeitungsmodus gewechselt, der dem Redakteur bereits bekannt ist.

Da während der Bearbeitung der Diplomarbeit noch keine vollständigen Texte für die Inter-netseite bereitgestellt werden konnten, wurde der textuelle Bereich mit Blindtext zur besseren Veranschaulichung aufgefüllt und die sonstigen contentrelevanten Elemente prototypisch angelegt. Bis zum Launch der Internetpräsenz sind die Inhalte durch die Firma selbstverständlich zu ergänzen.

Seitenstrukturierung/Aufbau der Seite

Werden Überlegungen zur konzeptionellen Strukturierung und dem Aufbau der Seiteninhalte angestellt, empfiehlt es sich, folgende Aspekte zu beachten, die den grundlegenden Prinzipien der visuellen Kommunikation nach Aaron Marcus entsprechen:

  • Der Bildschirminhalt soll bei seiner Gestaltung als Einheit betrachtet werden und die dargestellten Elemente sind zu komponieren, so dass die Effektivität von minimalen Hilfsmitteln maximiert werden kann (Ökonomieprinzip).
  • Die strikte Einhaltung von Konsistenz, Klarheit und Einfachheit, um eine harmonische Ganzheit des Produkts zu vermitteln, ist von enormer Bedeutung (Organisationsprinzip).
  • Zielgruppenorientiert ist zu entscheiden, welche Aufnahmekapazität des Nutzers zu erwarten ist und demzufolge wie strukturiert oder verspielt die Bildschirmkomposition ausfallen darf (Kommunikationsprinzip).

Auf die Berücksichtigung von Gestaltgesetzen sollte ebenfalls geachtet werden. Bei diesen Regeln handelt es sich um gestalttheoretisch begründete Gesetzmäßigkeiten, die der menschlichen Wahrnehmung unterstützend entgegenkommen. Diese Gesetze werden universell gültig verstanden. Die Gestaltpsychologie nimmt sich der Fragestellung an, wie die wahrgenommenen Objekte beschaffen und warum sie in dieser Art beschaffen sind. Grundlage dieser Erklärungsbemühungen sind die von den einzelnen Objekten ausgehende Reize sowie die Wirkung mehrerer Reizverhältnisse verschiedener Objekte im Zusammenhang. Bei der Entwicklung von visuellen Kommunikationsmitteln, wie z.B. dem Design von Benutzeroberflächen, kann die Anwendung dieser Prinzipien eine leichtere und schnellere Aufnahme der angebotenen Elemente bzw. Strukturen ermöglichen. Das Verständnis und die intuitive Greifbarkeit wird erhöht.

Des Weiteren ist für eine durchdachte Strukturierung das Zugrundelegen eines Gestaltungsrasters sinnvoll. So kann das Verschmelzen der einzelnen Elemente zu einer Gesamtheit erreicht werden. Nach der Festlegung der benötigten Elemente kann die Anordnung selbiger im Raster erfolgen.

Für die Internetpräsenz ist für folgende Teilbereiche ausreichend Raum einzuplanen:

  • Signet des Unternehmens
  • Slogan des Unternehmens
  • Navigation (Erweiterbarkeit ist zu berücksichtigen)
  • Metanavigation
  • Bildwelt/Stimmungsbild
  • Inhaltsbereich
  • Pfadanzeige
  • Verweis auf Druckversion der gewählten Seite, Copyright-Hinweis

Die nachfolgende Abbildung soll schematisch das Gestaltungsraster aufzeigen und die reine Positionierung der soeben definierten Elemente verdeutlichen. Dabei soll jedoch noch nicht auf die exakten Ausprägungen der einzelnen Website-Teile wie z.B. Navigation, Inhalt oder Bildwelt eingegangen werden. Farbliche Gesichtspunkte bleiben vorerst ebenso außen vor.

Schematischer Aufbau der Seite
Schematischer Aufbau der Seite

Der Aufbau der Seite ist an webübliche, bereits eingeführte und dem Nutzer wohl bekannte Prinzipien, angelehnt. Die Grobstrukturierung der inhaltlich wichtigsten Teile ist klar gewählt und leicht verständlich in ein zweispaltiges Layout symmetrisch aufgeteilt (Navigation am linken Rand, Bildwelt und der eigentliche Inhalt rechts daneben gruppiert). Bei dieser für den Besucher von vielen Internetauftritten gewohnten Aufteilung findet er sich leicht zurecht und kann sich schnell orientieren. Für eine Website mit einem umfangreichen und hierarchisch stark gegliederten Informationsangebot ist diese Art der Seitengestaltung sehr passend, da für Navigation und Content in vertikaler Richtung ausreichend Freiraum bleibt und sich die Elemente gegenseitig nicht im Weg stehen. Die beiden Bereiche sind frei skalierbar und demnach zukunftssicher.

Die Anwendung von Gestaltgesetzen trägt einen weiteren Teil zum intuitiven Verständnis des Auftritts und der daraus resultierenden Akzeptanz des dargebotenen Angebots bei. In diesem Fall handelt es sich um das Gesetz der Symmetrie, welches besagt, dass durch symmetrische Anordnungen starke und klare Strukturen geschaffen werden, die sich nicht auf dem Bildschirm verlieren können (im Gegensatz zu asymmetrischen Strukturierungen). Die Navigation und der Content stehen in einem starken Abhängigkeitsverhältnis. Durch die räumlich nah beieinander liegende Positionierung werden sie nach dem Gesetz der Nähe passenderweise als zusammengehörig wahrgenommen50. Die Gesamtheit der Elemente präsentiert sich auf weißem Grund, welcher wiederum von einem dunkelgrauen Hintergrund abgesetzt wird. Dadurch wird der für den Betrachter wichtige Inhaltsbereich optisch zusätzlich hervorgehoben, ohne dem Hintergrund eine zu dominante Rolle zuzuordnen. Die Hintergrundebene bleibt statisch einfarbig und unterliegt keiner Veränderung, die den Benutzer stören und ablenken könnte.

Ein Schlagschatten verleiht der Website eine räumliche Dimension und bildet einen visuellen Rahmen für die im Vordergrund stehenden Objekte der Internetpräsenz. Die abgeschlossene und einfache Struktur der Bildschirmelemente erleichtert die Konzentration auf die eigentlichen Inhalte und erfüllt somit das Gesetz der Prägnanz50. Klare Linien führen den Blick des Betrachters geordnet über die Seitenelemente und helfen zusätzlich bei der Orientierung. Die feinen Zwischenlinien wirken elegant und modern.
Des Weiteren bietet sie durch die klare Trennung und Aufteilung der Elemente in eigenständige Logikblöcke ein schnelles Verständnis der Strukturen.

Links oben, im weiß hinterlegten Kopfbereich/Header der Seite positioniert, befindet sich, durch die in westlichen Ländern herrschende Leserichtung von links nach rechts begründet , das Signet des Unternehmens nordEnergie AG. Rechts daneben steht ein Platzhalter, welcher einen Slogan des Unternehmens aufnehmen kann, um bspw. die Tätigkeitsfelder zu verdeutlichen bzw. zu unterstreichen. Am rechten Seitenkopf bietet die Metanavigation mit Basisfunktionalitäten (Verweis auf die Startseite, Kontaktmöglichkeiten etc.) eine schnell erreichbare Interaktionsmöglichkeit an. Diese Positionierung ist wiederum durch die Anlehnung an gewohnte Strukturen des World Wide Web motiviert, in denen sich das Standardelement „Metanavigation“ oftmals rechts oben im Header wiederfindet. Der Platz wird durchgängig beibehalten und variiert nicht.

Unter dem Header beginnt mit einem farblich hinterlegtem, zweigeteilten Balken der hauptsächliche inhaltliche Abschnitt der Seite, der seinen Abschluss durch die Wiederholung des gleichen Elements im Seitenfuß findet. Durch diese visuelle Gestaltungsmaßnahme wirkt der Inhalt von oben und unten her eingerahmt und optimal in Szene gesetzt. Außerdem wird nach dem Gesetz der Ähnlichkeit die Zusammengehörigkeit unterstrichen . In dem rechten Teil des oberen Balkens kann zusätzlich zur Möglichkeit im Kopfbereich ein weiterer Firmenslogan die Unternehmensphilosophie kommunizieren.

Links unterhalb dieses Elements erstreckt sich die für den Benutzer wichtigste Interaktions-möglichkeit: die Hauptnavigation. Durch die Positionierung am linken Rand der Seite erhält das Navigationsmenü ausreichend Raum in vertikaler Richtung, da keine weiteren Elemente unterhalb dieses Abschnitts platziert werden. So können die tieferen, zweiten und dritten Ebenen der Navigation problemlos, ohne andere Bereich zu tangieren, aufgefächert werden. Der zukünftigen Erweiterbarkeit wurde somit Rechenschaft getragen. Die Navigation ist beinahe grenzenlos skalierbar. Neue Menüpunkte können durch die großzügig gewählte Platzeinteilung zu einem späteren Zeitpunkt eingepflegt werden. Der Navigationsbereich selbst hebt sich farblich von seinem unterhalb zugeordneten Freiraum ab, welcher variabel bei ausgeklappter Navigation seine Größe anpasst.

Im rechts nebenstehenden Bereich ist ein Platzhalter für die Bildwelt vorgesehen, der ein zum Inhalt der jeweiligen Seite passendes Stimmungsbild aufnehmen wird. Von den Dimensionen her ist eine stark horizontale, breitbildähnliche Ausprägung gewählt worden. Dieses interessante Format bietet bei der Bilddarstellung und Komposition sehr viele Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken, da durch diese breite Auslegung in der Vertikalen unter Umständen nur wenig Platz für eine ausreichende, erkennbare Darstellung vorhanden sein kann. Daher ist entsprechendes Bildmaterial anzufertigen oder zu organisieren, welches dieses Problem vermeidet.

Der Content beginnt in seinem oberen Bereich mit der Pfadanzeige, die der schnelleren Orientierung und Lokalisierung der aktuellen Position in der Internetpräsenz dient . Direkt anschließend darunter erstreckt sich der nach unten variable Freiraum des Inhaltsbereiches, in dem alle Informationen, Meldungen und weiteren Inhaltsträger dargestellt werden. Sinnvollerweise hat dieses Element den größten, in der Vertikalen vollkommen variablen Freiraum zugeteilt bekommen.

Vergrößert sich dieser Bereich durch viele Text- und Bildinformationen, läuft der linke hellere Part unter der Navigation proportional mit. Dadurch stellt sich der Seiteninhalt ständig als geschlossene Einheit dar und wirkt nicht unterbrochen.

Der Balken im Fußbereich beinhaltet, rechts angeordnet, einen Verweis auf die Druckversion der aktuell abgebildeten Seite. Zusätzlich ist hier ein Verweis an den Anfang der aktuellen Seite („nach oben“) einzupflegen, welcher bei besonders langem Seiteninhalt den Benutzer zurück an den Seitenanfang führt. Als abschließendes Element befindet sich hierunter die Wiederholung der Metanavigation auf weißem Grund. Ein Hinweis auf den Urheber der Seiten wird in derselben Zeile auftauchen.

Die Aufteilung ist in seiner Gesamtheit betrachtet als klassisch, traditionell und klar zu bezeichnen . Die drei Prinzipien der visuellen Kommunikation wurden konsequent eingehalten und in dem Seitenaufbau realisiert. Die Seite wirkt durch die kompakte und geschlossene Anordnung der benötigten Elemente als eine in sich schlüssige Einheit, die ohne überflüssige Hilfsmittel auskommt (Ökonomieprinzip). Das Organisationsprinzip, welches die Konsistenz der Website fordert, wurde ebenso berücksichtigt, da die klar und simpel angelegte Seitenstrukturierung für alle Seiten der Präsenz durchgehend und gleichbleibend angewandt wird. Der Betrachter wird nicht mit unterschiedlichen Darstellungen der Seite konfrontiert oder verunsichert. Die auf die Zielgruppe und die Thematik der Website abgestimmte klassisch/seriöse Aufteilung mit Verzicht auf experimentelle oder wechselnde Anordnungen wird dem Kommunikationsprinzip gerecht. Die einzelnen Bereiche sind klar erkennbar und leicht voneinander zu differenzieren.

Grobeinteilung der Inhalte

Aus den Ergebnissen der Betrachtung der vermutlichen Benutzererwartungen an die neue Internetpräsenz und den Nutzendefinitionen aus verschiedenen Sichten im Strategiepapier lassen sich zusammen mit den Vorstellungen und Wünschen des Unternehmens für den Webauftritt bereits sehr konkrete Rückschlüsse und Anforderungen zur Strukturierung der Inhalte und der Funktionen ableiten.

Die allgemeinen Informationen rund um die Aktiengesellschaft nordEnergie wie die Firmengeschichte, die Kontaktdaten, den allgemeinen Geschäftsbedingungen oder eine Anfahrtsbeschreibung werden sinnigerweise unter einem übergeordneten Punkt thematisch zusammengefasst. Das Unternehmen wird an dieser Stelle des Internetauftritts in den Mittelpunkt gerückt und kann sich optimal darstellen, um ein modernes, zukunftsorientiertes und offenes Image zu prägen.

Um die aktuellen Geschäftsbereiche gebührend darzustellen und dem Betrachter das Tätigkeitsfeld der nordEnergie näher zu bringen, ist es erforderlich, eine eigenständige Rubrik für diesen Zweck einzurichten. Alle Leistungen, Angebote und Services der nordEnergie können hier ihren Platz finden. Detaillierte Informationen und genaue Ablaufbeschreibungen wecken das Interesse des Anwenders. Die eigenerrichtete Photovoltaik-Pilotanlage wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Eine zukünftige Erweiterbarkeit um neue Kerngebiete kann durch den strukturierten Aufbau der Sektion unter Berücksichtigung der stetigen Modularität gewährleistet werden.

Das Thema „Photovoltaik“ erschließt sich dem unerfahrenen Besucher nicht auf den ersten Blick und muss aus diesem Grund umfangreich durchleuchtet werden. Leichte Verständlichkeit der aufbereiteten Texte ist unerlässlich. Möglichst viele diskussionswürdige Aspekte sollten berücksichtigt werden und dem Interessenten vorab im Internet die Option bieten, sich ausführlich mit der Technik, den Perspektiven, den Vorzügen und ganz allgemein der Solarenergie auseinander zu setzen. Momentan handelt es sich zum Zeitpunkt der Konzeption zwar noch um den einzigen in diesem Maße erklärungsbedürftigen Themenkreis, doch werden bei dem angestrebten Firmenwachstum weitere Schwerpunkte unweigerlich hinzugefügt werden müssen. Die Rubrik wird sich mit der Internetseite zusammen entwickeln. Durch diesen Vorgang darf die Aufteilung keinesfalls unübersichtlich, überladen und fehlkonzipiert wirken, sondern muss direkt auf den mit Sicherheit eintretenden Fall strukturell vorbereitet sein.

Die Referenzabbildung zur Schaffung von Reputation und Steigerung des Bekanntheitsgrades wird einen weiteren Bereich der Website ausmachen. Hier sind die bisher errichteten Anlagen (samt technischen Beschreibungen, Abbildungen, verwendeter Bauteile, technischer Besonderheiten und Finessen etc.) und die aktuell im Bau bzw. in Planung befindlichen Projekte aufgeführt. Referenzen aus später hinzukommenden Geschäftsfeldern werden unter dieser Rubrik ebenfalls einen angemessenen Platz finden. Hinweise auf Partnerunternehmen finden hier ebenso ihren Platz.

Für Zusatzangebote und exklusive Informationen, die zuallererst bzw. ausschließlich über das Medium Internet veröffentlicht werden, muss eine eigene Sektion eingerichtet werden. Diese Kategorie kann mehrere, in ihrer Art recht unterschiedliche Zweitkategorien beherbergen und erfüllt somit einen hohen Nutzen, weil stark differenzierte Inhalte unter einem Dach zusammengefasst werden können.

Der Forderung nach einer vereinfachten und unkomplizierten Kontaktaufnahme kann durch die Tatsache der weltweiten Vernetzung des Internets mit vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten spielend Folge geleistet werden. Es ergeben sich zwei wichtige Kriterien für die Organisation des Content: zum einen müssen die betreffenden Kontaktseiten für den Besucher schnell und leicht erreichbar sein (im besten Fall sofort von der Startseite aus ersichtlich und direkt anwählbar), zum anderen ist die Darstellungsform der Kontaktinformationen wie Adresse, Telefonnummer, Mail-Formulare etc. endanwenderfreundlich, klar und intuitiv verständlich zu halten, um Missverständnisse und Fehlinterpretationen bei bspw. der Formulardateneingabe zu vermeiden. Außerdem sollten die Pflichtangaben von dem Benutzer möglichst gering gehalten werden, da das Formular sonst einen abschreckenden Charakter verbreiten könnte.

Organisation der Inhalte

Durch das Organisieren der inhaltlichen Vorgaben wird das strukturelle und funktionale Grundgerüst eines Internetauftritts gebildet. Hierzu werden die Inhalte vorerst grob skizziert und in logische Einheiten gebracht. Untergeordnete Zusammenhänge werden hierarchisch angeordnet, um eine kaskadierende Informationsdarstellung zu erreichen.

Nach diesem ersten Arbeitsschritt folgt die Ausformulierung des erstellten Grobkonzepts im Detail. Der Content wird durch eine verbale Umschreibung der Art und Weise der Inhalte exakt definiert – ohne dabei vorgreifend auf konkrete Textformulierungen der zukünftigen Internetpräsenz einzugehen.

Darstellung der exklusiven Zusatzinformationen

Die unterschiedlichen Zusatzmaterialien und Angebote werden dem Besucher wie folgt im Internet dargeboten:

Service (1. Ebene)

  • Standort Bremerhaven (2. Ebene)
  • Presse
  • Dachbörse
  • News-Archiv
  • Downloads

Der mit dem Oberbegriff „Service“ titulierte Bereich versorgt den Anwender mit Zusatzinformationen, exklusiven Materialien und Bonus-Angeboten. Das Thema der Rubrik spiegelt sich in dessen übergeordneten Namen optimal wieder. Für den Besucher ist somit assoziativ schnell erfassbar, was sich hinter diesem Punkt verbirgt. Beschränkt werden kann die Gliederungstiefe auf zwei Ebenen. Zukünftige Angebote können problemlos in der zweiten Ebene eingepflegt werden, ohne einen logischen Bruch zu produzieren.

Ein starker regionaler Bezug wird durch den Punkt „Standort Bremerhaven“ erreicht. Die nordEnergie AG versteht sich als Unternehmen aus Bremerhaven, das zu seinen Wurzeln steht, und in und um die Stadt herum etwas bewegen will. Dafür spricht ebenso die Botschaft „Wir machen Bremerhaven zur Solarstadt des Nordens. Machen Sie mit, profitieren Sie mit!“, welche in das Web transportiert wird. Die nordEnergie arbeitet mit hiesigen Anbietern und Dienstleistern eng zusammen und schafft bzw. sichert somit Arbeitsplätze in einer oftmals eher als wirtschaftsschwächer angesehenen Region. Einen weiteren Abschnitt unter diesem Punkt, der die Verbundenheit mit der Region nochmals hervorhebt, werden Verweise auf Angebote und Möglichkeiten in Bremerhaven vollkommen abseits der Geschäftsbereiche wie z.B. dem Stadttheater, dem Kulturverein oder sonstigen kultureller Möglichkeiten ausmachen.

Der „Presse“-Bereich unter „Service“ wird zwei Hauptfunktionen erfüllen. Zum einen werden hier Artikel, die über die nordEnergie in den Medien wie z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Fachmagazinen oder anderen Internetquellen usw. erschienen sind, geordnet und aufbereitet wiederveröffentlicht (sofern eine Einwilligung der Urheber dafür vorliegt).

So können Seitenbesucher unabhängige Meinungen und Einschätzungen der Fachpresse kostenlos im Internet abrufen, ohne bspw. die zum Teil vergriffenen Exemplare der Fachzeitschriften selbst erworben haben zu müssen. Für die nordEnergie ergibt sich ebenfalls ein Nutzen, da durch diese Art der Eigenwerbung weiter Reputation geschaffen wird. Zusätzlich kann es imagefördernde Auswirkungen haben.

Zum anderen sollen Informationen für die Presse bereitgestellt werden. Hierunter fallen bspw. Inhalte wie einer Unternehmensbeschreibung für Print- und Onlinemedien, das nord-Energie-Logo in hoher Auflösung für Screen und Print oder anderes Bildmaterial für weitere Zwecke. Bei Interesse auf Seiten eines Redakteurs kann dann sorglos auf diesen Content verwiesen werden.

Einen besonders kundenfreundlichen Service stellt die Subrubrik „Dachbörse“ dar. Unter diesem Punkt werden Interessenten und Investoren auf dem Gebiet der Photovoltaik zusammengebracht. Folgendes Szenario ist sich vorzustellen: ein potenzieller Investor in eine Photovoltaikanlage verfügt über kein für die Montage geeignetes Dach und wendet sich nun über den Punkt „Dachbörse“ per speziell vorbereitetem Kontaktformular an die nordEnergie, um sein Anliegen und den Finanzrahmen mitzuteilen. Ein weiterer Interessent mit einem für die Photovoltaikinstallation geeignetem Dach, doch ohne die nötigen finanziellen Mittel, tritt ebenso über das auf seine Belange hin abgestimmtes Formular mit der nordEnergie in Kontakt. Die auflaufenden Investitions- und Dachangebote werden analysiert, bewertet und optimal aufeinander abgestimmt, so dass ein Investor mit seinem anvisierten Investitionsvolumen auf einen passenden Interessenten mit dem speziell für ihn interessanten Dach trifft. Die nordEnergie stellt also den Vermittler dar und wird weiter aktiv mit Beratung und Begleitung des Vorhabens in den Vorgang eingebunden. Wichtig in diesem Fall ist, dass es sich um zwei Kontaktformulare für die jeweilige Situation handelt, die Daten nur der nordEnergie vorliegen und kein foren-ähnlicher Stil der Rubrik angestrebt ist, wo jedes Gesuch öffentlich einsehbar ist.

Das „News-Archiv“ beinhaltet die früher auf der Startseite veröffentlichten Neuigkeiten. Sie stehen so jederzeit zum Abruf bereit und stellen im Laufe der Zeit eine interessante Sammlung aller Ankündigungen, Neuigkeiten und Informationen dar, die sich über die Monate angesammelt haben. Der Benutzer kann so auch noch Monate nach der Erscheinung im Bedarfsfall die betreffende Meldung einsehen.

Eine Zusammenfassung an herunterladbaren Daten jeglicher Natur ist unter „Downloads“ zu finden. Für die zentrale Bereitstellung kommen bspw. Dokumente im PDF-Format wie das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz – die rechtliche Grundlage der Photovoltaik) in Frage.

Des Weiteren werden Broschüren, Flyer oder Infoblätter hier zu finden sein, die für gewöhnlich bei Beratungsgesprächen in Printform verteilt werden und nun zusätzlich im Internet völlig kostenlos und unverbindlich abrufbar sind.

Präzisierung des inhaltlichen Konzepts

Nach der Unterscheidung und Einordnung der inhaltlichen Vorgaben in mehrere Content-Blöcke, die logisch zusammengehörige Aspekte miteinander verbinden. werden diese nun mit assoziativ greifbaren Oberbegriffen versehen. Die unterzuordnenden, abzubildenen Funktionalitäten werden bis zu der dritten hierarchischen Ebene (falls notwendig) ausgeführt und samt einer Detailumschreibung verfeinert. Aus diesen Formulierung lässt sich wiederum die für den Auftritt zu wählende Sitestruktur leicht entwickeln, welche als Abschluss dieses Abschnitts benannt, allgemein erläutert und praktisch diskutiert wird.