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Infografiken selbst basteln – mit Google Databoard

Google hat für den US-Raum ein neues Tool veröffentlicht: Databoard for Research Insights. Mit diesem Service lassen sich Infografiken basierend auf Studien aus den USA relativ zügig und einfach erstellen, denn die wichtigen Daten liefert Google gleich frei haus mit. Derzeit gibt es das Tool nur auf englisch und auch die Daten stammen aus den USA (auch ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Studien noch recht klein und eingeschränkt – wenige Mobile-Zahlen stehen derzeit zur Auswahl). Da es in diesen Zahlen zum europäischen oder auch deutschen Markt aber durchaus Unterschiede gibt, fällt die direkte Anwendung schwer, aber das Grundprinzip ist sicherlich sehr interessant. Man kann nur auf eine Lokalisierung für weitere Länder hoffen, um auch hier in den Genuss der Infografiken zu kommen.

Man kann den neuen Google-Dienst kostenlos und ohne Anmeldung bzw. Google Konto bereits nutzen. Die generellen Features und Funktionsweisen von Google Databoard wurden in folgendem Produktvideo nochmals zusammengefasst.

Schlechte mobile Website erzeugt schlechte Position bei Google

Das ist zumindest die Vision, die Google scheint zu verfolgen. Denn diese Meldung verkündete Google kürzlich in einem Blogbeitrag. Wenn die mobile Version der Website eine schlechte Ansicht liefert, wird die Position im Google-Ranking herab gestuft. Dies könnte eine schwerwiegende Änderung für alle SEOs sein, die versuchen Websites in den Suchmaschinenergebnissen besser zu positionieren.

Google möchte das beste Nutzerlebnis und den besten Suchtreffer liefern. Landet man mit einem Smartphone auf einer Desktop-Version einer Website, wird man häuftig sinnlos auf die Startseite der Mobile-Version geschickt. Man findet nicht das, was man gesucht hat und genau hier setzt der Suchmaschinenriese an. Bei sinnfreien Weiterleitungen des Nutzers, die fast ins Leere führen, wird zukünftig die Positionierung auf den Suchergebnisseiten verschlechtert.

Dies ist ein weiteres Argument für besser mobile Websiten, die auf Smartphones und Tablets das bestmögliche Ergebnis erzielen. Vielleicht ändert ja dieser Schritt von Google, dessen Auswirkungen vermulich frühestens in ein paar Monaten erkennbar sein werden, ja generell etwas an der Denkweise rund um mobile Websites und deren Inhalte. Den Nutzer kann es nur freuen.

Suchmaschinen-Optimierung

Studien ergeben, dass ca. 80 bis 85% aller Internetanwender eine neue Website über den Gebrauch von Suchmaschinen finden. Ein treffendes Suchergebnis kommt durch Eingabe von Stichwörtern, die mit dem Inhalt der Internetpräsenz in engem Zusammenhang stehen, zu Stande. Da in den meisten Fällen lediglich die ersten und zweiten Seiten der Trefferlisten eines Suchergebnisses betrachtet werden, muss der Internetauftritt auf die Arbeitsweise der Suchmaschinen optimiert werden. Programme der Suchmaschinenanbieter, sogenannte „Robots“, „Spiders“ oder „Crawlers“, katalogisieren die verfügbaren Seiten nach einer bestimmten Arbeitsweise und benutzen anbieterabhängige, nicht öffentliche Algorithmen zur Relevanzbestimmung und der damit verbundenen Platzierung im Ranking. Obwohl die genauen Abläufe als Geschäftsgeheimnis im Verborgenen bleiben, sind generelle Arbeitsweise und Schritte, wie ein Auftritt auf sie ausgerichtet werden kann, bekannt.

Die Bewertung einer Interseite wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Lage der Suchbegriffe
    Befindet sich z.B. ein gesuchtes Wort im Titel oder in Überschriften der Website, so scheint der Inhalt dieses Informationsangebotes relevanter zu sein, da sich der komplette Auftritt oder große Teile vermutlich mit diesem Thema beschäftigen.
  • Dichte der Suchbegriffe („keyword density“)
    Die Häufigkeit des gesuchten Terminus im Text spielt ebenfalls eine große Rolle, da die Seite desto wichtiger eingestuft wird, desto öfter das Wort Erwähnung findet. Die Suchbegriffdichte beschreibt das Verhältnis des Textes zum Suchbegriff. Aus Erfahrung sollte dieser Wert zwischen 1% und 7% liegen. Höhere Prozentzahlen werden von den Suchmaschinen als Manipulation eingestuft und mit schlechten Platzierungen bestraft.
  • Link-Popularität
    Wird eine Website häufig von anderen Angeboten „verlinkt“, so gehen die Agentenprogramme der Suchmaschinenanbieter von einer höheren Beliebtheit und gleichbedeutend einer größeren Wichtigkeit des Angebots aus. Dieser Faktor lässt sich selbst kaum beeinflussen.
  • Klick-Popularität
    Einige Suchmaschinen merken sich die Häufigkeit des Anklickens der Suchergebnisse bei bestimmten Suchbegriffen. Wird ein Internetauftritt besonders oft ausgewählt, so wird dieser in dem Ranking dadurch steigen. Eine Möglichkeit, auf diesen Bewertungsfaktor direkt einzuwirken, gibt es nicht.

Nach Betrachtung der Kriterien bietet es sich also an, gezielt Schlüsselwörter für den Auftritt festzulegen. In die Überlegungen einzubeziehen sind drei Regeln. Die Keywords sollten nicht aus einzelnen Suchbegriffen bestehen, sondern zwischen zwei und vier Wörter beinhalten. Denn in den meisten Suchanfragen werden Phrasen, also mehrere Wörter, verwendet, um einen passenden Treffer zu erzielen. Zum einen müssen diese Phrasen gebräuchlich sein, so dass ein Suchmaschinenbenutzer auch tatsächlich diese Suchbegriffe wählt; auf der anderen Seite ist Einzigartigkeit ebenso notwendig, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Spezifische Schlüsselwörter qualifizieren außerdem die über eine Suchmaschine kommenden Besucher.

Suchmaschinen müssen des weiteren die Website „lesen“ können, um die Inhalte und Schlüsselworte etc. zu erfassen. Durch den Gebrauch von Webstandards und den Verzicht auf Tabellen als Layoutmittel ist der Quellcode der nordEnergie-Seiten schlank gehalten und kann von den Agenten der Suchmaschinen optimal verarbeitet werden.

Meta-Tags sind für Suchmaschinen von großer Bedeutung. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Typen, allerdings sind in der Praxis mittlerweile lediglich zwei Arten interessant: die Kurzbeschreibung (Description) und die Schlüsselwörter (Keywords). Die Kurzbeschreibung fasst in zwei bis drei Sätzen den Inhalt des Auftritts zusammen und Schlüsselwörter spiegeln den Inhalt der Seiten wieder. Dabei ist es enorm wichtig, dass die Keywords mit den wirklichen Inhalten korrespondieren. Eine Irreführung mit gefälschten Begriffen führt zur Abstrafung des Auftritts mit schlechter Platzierung.

All diese Aspekte sind für ein erfolgreiches Bekanntwerden des Internetauftritts zu beachten, bevor man eine manuelle oder automatische Eintragung in eine Suchmaschine bzw. ein Verzeichnis anvisiert. Die Schlüsselwörter bestimmen sich über den Inhalt und können durch Meta-Tags unterstützt werden. Wie sich die Realisierung dieser Angaben in TYPO3 gestaltet, soll als nächstes betrachtet werden.