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Responsive Webdesign – Ein „Muss“ für heutige Websites

Die Zeiten, in denen eine Homepage ausschließlich für PCs und Laptops entworfen wurde, sind vorbei. Punkt. Wer heute einen funktionierenden, erfolgversprechenden Internetauftritt hinlegen möchte, kommt um Responsive Webdesign nicht herum. Folgend ein kurzer Überblick zu diesem wichtigen Thema.

Responsives Webdesign: „Sei Wasser, mein Freund!“

Was diese Empfehlung des legendären Kung Fu Meisters Bruce Lee mit Responsive Webdesign zu tun hat, wird bei näherer Betrachtung dieses flexiblen Layouts einer Webpage klar. Bruce Lee beschrieb seine Art zu kämpfen mit folgenden Worten:

„Leere Deinen Geist, sei formlos, gestaltlos – wie Wasser. Fülle Wasser in eine Tasse, so wird es zur Tasse. Fülle Wasser in eine Flasche, so wird es zur Flasche; fülle es in einen Teekessel, so wird es zum Teekessel. Wasser kann fließen oder zerstören. Sei Wasser, mein Freund.”

Das mag auf den ersten Blick etwas weit ausgeholt sein, doch bei Responsive Webdesign geht es genau darum. Es gilt, die präsentierte Homepage so zu gestalten, dass diese sich auf einem PC ebenso gut betrachten und bedienen lässt, wie auf der i-Watch, dem Smartphone oder dem Tablet. Unternehmen, die nach wie vor auf statische, unflexible Websites setzten, werden in Zeiten von Mobility schnell marketingtechnisch ins Hintertreffen geraten. Vor allem jene, die ihre Dienste nur über das WWW anbieten. Tolle, durchdachte und werbewirksame Beispiele für responsive Webdesign gibt es reichlich.

Doch wie genau funktioniert Responsive Webdesign?

Zu der genauen Herangehensweise finden sich im Netz viele, sehr informative Artikel. Denn den genauen Vorgang an dieser Stelle detailliert zu beschreiben, würde den Rahmen in bester Bruce Lee Manier sprengen. Hier wäre zum Beispiel ein solcher Step by Step Guide für Responsive Webdesign. Grob lässt sich Responsive Webdesign so zusammenfassen:

Das im übertragenen Sinne „reagierende Webdesign“ ermöglicht mit Hilfe von HTML5 und CSS3 Media-Queries ein einheitliches Anzeigen aller Inhalte und Nutzungsmöglichkeiten einer Website. Unabhängig vom jeweiligen Endgerät. Das Layout wird also flexibel gestaltet, damit der User auf dem Smartphone die gleiche Benutzerfreundlichkeit geboten bekommt, wie auf dem PC. Das hört sich gar nicht so spektakulär an, doch bedenkt man die extrem abweichende Größe der Bildschirme (vom PC zur i-Watch) sowie deren Auflösung und die Art der Navigation (Mouse oder Touch Screen), wird die Notwendigkeit von Responsive Webdesign schnell deutlich. Kurz: Das „reagierende Webdesign“ folgt dem Nutzer.

Im Zeichen der Mobility!

Sicherlich gibt es noch immer Unternehmer, die sich jeder Neuentwicklung gegenüber erst einmal sträuben. Man denke in diesem Zusammenhang an die derzeitigen Diskussionen rund um das Cloud-Computing. Bei Responsive Webdesign – schließlich ist das schon seit fünf Jahren ein Thema – verhält sich das mittlerweile anders. Wer in diesem Zusammenhang noch von einem Trend redet, hat nicht aufgepasst! IDC ermittelt vierteljährlich die Anzahl der weltweit gelieferten PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones. Die aufgeführte Statistik spricht eine ganz klare Sprache.

Statistik mobile Nutzung

Es ist, wie es ist! Mobilität ist Trumpf. Die in der Statistik angegebene Prognose für das Jahr 2016 wird sich ganz gewiss auch für die kommenden Jahre bewahrheiten. Ohne Responsive Webdesign finden sich viele, statische Websites schnell im stetig wachsenden Archive des World Wide Webs wieder.

Schlechte mobile Website erzeugt schlechte Position bei Google

Das ist zumindest die Vision, die Google scheint zu verfolgen. Denn diese Meldung verkündete Google kürzlich in einem Blogbeitrag. Wenn die mobile Version der Website eine schlechte Ansicht liefert, wird die Position im Google-Ranking herab gestuft. Dies könnte eine schwerwiegende Änderung für alle SEOs sein, die versuchen Websites in den Suchmaschinenergebnissen besser zu positionieren.

Google möchte das beste Nutzerlebnis und den besten Suchtreffer liefern. Landet man mit einem Smartphone auf einer Desktop-Version einer Website, wird man häuftig sinnlos auf die Startseite der Mobile-Version geschickt. Man findet nicht das, was man gesucht hat und genau hier setzt der Suchmaschinenriese an. Bei sinnfreien Weiterleitungen des Nutzers, die fast ins Leere führen, wird zukünftig die Positionierung auf den Suchergebnisseiten verschlechtert.

Dies ist ein weiteres Argument für besser mobile Websiten, die auf Smartphones und Tablets das bestmögliche Ergebnis erzielen. Vielleicht ändert ja dieser Schritt von Google, dessen Auswirkungen vermulich frühestens in ein paar Monaten erkennbar sein werden, ja generell etwas an der Denkweise rund um mobile Websites und deren Inhalte. Den Nutzer kann es nur freuen.