Aus der Farbenlehre: die Farbe Grau

Ergeben sich für Blau sehr positive Assoziationen, so ist die Farbe Grau auf den ersten Blick eher problembehaftet und mit negativen Begrifflichkeiten belegt. Sie gilt sehr selten als Lieblingsfarbe, ist eher unbeliebt. Allerdings eröffnen sich bei genauerer Betrachtung durchaus erwünschte Effekte.

Grau wird oftmals als Farbe ohne Charakter und des Mittelmaßes (die Farbe zwischen Weiß und Schwarz, aber nicht die goldene Mitte) bezeichnet. Dabei muss beachtet werden, dass das Farbempfinden bei Grau besonders stark von der jeweiligen farblichen Abstufung selbst und der begleitenden Farben abhängt.

Bei Pünktlich- und Nachdenklichkeit („graue Zellen“) steht Grau bei den Nennungen an oberster Stelle. Außerdem gilt Grau als Farbe der Theorie. In Kombination mit Weiß und Blau gilt Grau als sehr sachlich und funktional. Neben Weiß erscheint Grau als Farbton der Neutralität, Bescheiden- und Einfachheit. Des Weiteren kann eine graue Farbgebung auch Eleganz signalisieren.

Wie sich zeigt, bringt Grau vor allem in Verbindung mit Weiß und Blau angemessene und verwendbare Assoziation zum Vorschein, die sich harmonisch und zusammenhängend in das Gesamtbild des Internetauftritts einpassen. Die Seite erhält einen sachlichen und funktionalen Charakter. Gemäß der hohen Unternehmensansprüche lässt Grau einen eleganten, aber dennoch bescheidenen, besonnenen und nicht übertrieben protzigen Eindruck entstehen. Grau neutralisiert außerdem und unterstreicht den einfachen Charakter der intuitiven Strukturierung und simplen Aufteilung.

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2 Reaktionen zu “Aus der Farbenlehre: die Farbe Grau”

  1. Marie

    hat mir wirklich sehr geholfen bei meiner bachelor arbeit! danke

  2. Farbagent - Malerbetrieb und Malermeister für Innenarbeiten und Aussenarbeiten in Berlin und Brandenburg -

    Grau ist immernoch gefragt. Kann da nur zustimmen.

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